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Switch-Spieler warteten lange vergeblich auf aktuelle „Call of Duty“-Ableger – doch neue Hinweise deuten darauf hin, dass sich das bald ändern könnte: Brancheninsider sprechen von einer Version für die Switch 2, die bereits Richtung Veröffentlichung 2026 steuert. Für Nintendo-Nutzer und die Konsolenlandschaft insgesamt wäre das ein spürbarer Wechsel.
Der Kern der Meldungen: Ein Kommentar des Branchenjournalisten Jez Corden, bekannt von Windows Central, sorgte jüngst auf X für Gesprächsstoff. Seine Aussage, die über Gaming-Medien weitergetragen wurde, legt nahe, dass ein erster Call of Duty-Port für Nintendos nächstes System interne Meilensteine passiert hat und auf ein Release im Jahr 2026 hinarbeitet.
Warum das jetzt relevant ist
Kurzfristig bedeutet das für Spieler: Zugang zu einer der größten Shooter-Serien auf einer neuen Plattform. Langfristig geht es um Marktanteile, Lizenzfragen und die Beziehungen zwischen Nintendo, Microsoft und Activision — nicht zuletzt weil Microsoft 2023 eine vertragliche Zusage machte, die Reihe für mindestens zehn Jahre auch auf anderen Plattformen anzubieten, um regulatorische Zustimmung für die Übernahme von Activision Blizzard zu erhalten.
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Technisch wäre ein Port plausibel. Ein Argument dafür: Aktuelle „Call of Duty“-Titel wie Black Ops 7 erschienen bereits auch für ältere Konsolenfamilien, was die technische Umsetzbarkeit für Nintendos Hardware unterstreicht. Ob es sich allerdings um eine Portierung eines bestehenden Spiels oder um eine eigens angepasste Neuauflage handelt, blieb offen.
Gerüchte, Jobs und fehlende Bestätigungen
Berichte von Kotaku aus dem Juni deuteten bereits darauf hin, dass eine Veröffentlichung auf der Switch 2 nur noch eine Frage der Zeit sei — damals sollen Verhandlungen zwischen Nintendo und Microsoft/Activision liefen. Weitere Nahrung bekam die Spekulation durch eine Stellenausschreibung von Sledgehammer Games im November 2025: Gesucht wurden Entwickler mit Erfahrung für Switch-Projekte.
Das brachte Spekulationen auf, das bei Sledgehammer entstehende Spiel für 2027 könne ebenfalls eine Switch‑2‑Fassung erhalten. Bisher gibt es von Microsoft oder Activision keine offizielle Ankündigung zu konkreten Titeln oder Terminen.
Die Informationslage bleibt fragmentarisch: Aussagen von Insidern und Jobanzeigen passen zusammen, sind aber keine offizielle Roadmap. Für Spieler bedeutet das, wachsam zu bleiben — Anhaltspunkte weisen in Richtung 2026, eine Bestätigung steht jedoch noch aus.
Welche Folgen hätte eine Veröffentlichung?
Für Nintendo wäre ein zeitgemäßes „Call of Duty“ ein Prestigegewinn und könnte neue Käufergruppen ansprechen. Für Microsoft und Activision wäre es ein Schritt, die vertragliche Zusage gegenüber Regulierern zu erfüllen — zugleich eröffnet es zusätzliche Einnahmequellen. Spieler wiederum profitieren von mehr Plattformwahl, müssen aber mit Fragen zu Performance, Inhalt und Crossplay rechnen.
Im Kern bleibt es eine Abwägung zwischen vertraglichen Pflichten, technischen Möglichkeiten und strategischen Entscheidungen der beteiligten Unternehmen. Konkrete Antworten liefern nur offizielle Statements oder ein sichtbares Veröffentlichungsfenster.
Bis dahin steht: Insider sprechen von Fortschritt, Medien verweisen auf Verhandlungen und Stellenausschreibungen — und Nintendo-, Microsoft- sowie Activision-Vertreter schweigen zum Sachverhalt. Wer an einer Switch‑2‑Version interessiert ist, sollte die nächsten Ankündigungen der Unternehmen und weitere Aussagen von Brancheninsidern verfolgen.












