2XKO kommt auf PS5 und PC: kostenloser LoL-Prügler hat Erscheinungstermin

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Riot Games hat den Erscheinungstermin für seinen Prügler bestätigt: Am 20. Januar 2026 sollen PC, PS5 und Xbox Series X/S Zugang zu dem kostenlosen „League of Legends“-Spin-off erhalten. Für Fans bedeutet das: Mehr Plattformen, mehr Spieler — und ein potenziell neues Gesicht in der Fighting‑Game-Szene.

Riot ist kein Unbekannter in der Spielebranche: Mit League of Legends prägte das Studio eine ganze Esport‑Kultur, mit Valorant zeigte es, dass Genrewechsel gelingen können. Jetzt erweitert Riot sein Portfolio in Richtung Beat ’em Ups und bringt bekannte Champions in ein anderes Spielgenre.

PC‑Spieler konnten „2XKO“ bereits seit dem 7. Oktober im Early Access testen. Laut Berichten — unter anderem von Gematsu — hat Riot nun den offiziellen Release für Konsolen und den PC angesetzt: 20. Januar 2026. Der Titel bleibt Free‑to‑Play; ein erster Trailer, der den Termin offenbarte, war kurzzeitig online, wurde aber rasch wieder entfernt.

2‑gegen‑2 als zentrales Spielprinzip

Im Mittelpunkt steht ein Duo‑System, bei dem zwei Kämpfer pro Seite ins Gefecht ziehen. Spieler können sich mit einem Partner zusammenschließen und jeder steuert einen Charakter — oder im Solo‑Modus zwischen beiden wechseln und so taktisch eingreifen.

Dieses Format verändert die Dynamik gegenüber klassischen One‑on‑One‑Prüglern: Teamwork und Synergien werden wichtiger, Kombos mit Partnerassist werden zum strategischen Element. Damit positioniert sich das Spiel als ernsthafter Konkurrent für etablierte Serien wie Tekken oder Street Fighter.

Für Einsteiger ist der Zugang deshalb besonders spannend: Free‑to‑Play auf Konsolen senkt die Einstiegshürde deutlich und könnte die Community schnell wachsen lassen — ein Faktor, der für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in der Szene entscheidend ist.

Das Fuse‑System und die Umsetzung bekannter Champions

Ein prägnantes Feature ist das sogenannte Fuse‑System, das die Spielweise grundlegend beeinflussen kann. Spieler wählen Modifikatoren, die etwa zusätzliche Assists ermöglichen oder bestimmte Combos verstärken — so lässt sich der Charakterbau sehr unterschiedlich ausrichten.

Riot übersetzt bekannte Figuren aus dem MOBA in klassische Fighting‑Moves: Namen wie Ahri, Vi, Jinx, Darius, Ekko oder Yasuo wurden nicht einfach übernommen, sondern technisch neu gestaltet, sodass ihre Fähigkeiten als spektakuläre Attacken und Specials funktionieren.

Die Herausforderung für die Entwickler liegt darin, die Balance zwischen Wiedererkennungswert und fairer Spielbarkeit zu halten — ein Balanceakt, der über die Akzeptanz bei Fans wie bei Wettkampfspielern entscheiden kann.

Online‑Technik, Anti‑Cheat und Community‑Räume

Riot betont, wie wichtig stabile Online‑Verbindungen für Fighting Games sind. Der angekündigte Netcode soll Latenzen minimieren, selbst bei internationalen Partien, um faire Bedingungen für Wettkämpfe zu schaffen.

Zum Schutz vor Manipulationen setzt das Studio offenbar auf bewährte Mittel: Das Anti‑Cheat‑System Vanguard aus „Valorant“ soll auch in „2XKO“ für Integrität sorgen.

Außerdem plant Riot virtuelle Treffpunkte — digitale Lobbys im Stil einer Arcade, in denen Spieler Matches anschauen, in Ranked‑Runden antreten oder private Duelle organisieren können. Solche Räume stärken die Community und bieten Zuschauern mehr Beteiligungsmöglichkeiten.

Mit zunehmender Nähe des Release‑Datums dürften weitere Details folgen — etwa ein offiziell erneut veröffentlichter Trailer oder konkrete Infos zu Crossplay, Ranglisten und Turnierplänen. Bis dahin bleibt der 20. Januar 2026 der Termin, auf den Fighting‑Fans achten sollten.

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