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Ubisoft hat in dieser Woche überraschend die Arbeit am Remake von Prince of Persia: The Sands of Time eingestellt – ein Schritt, der nicht nur Fans verunsichert, sondern die Zukunft der Marke infrage stellt. Die Entscheidung fällt zugleich in eine umfassendere Spar- und Umstrukturierungsphase beim Konzern, was die Bedeutung des Produktionsstopps sofort erhöht.
Der Publisher nannte das Remake einen von mehreren Projekten, deren Entwicklung eingestellt wurde. Entwicklerteams gaben an, die für das Spiel gesteckten Qualitätsanforderungen unter den gegebenen Bedingungen nicht zuverlässig erreichen zu können.
Wie Spieler reagieren
Auf Plattformen wie Reddit und X machten enttäuschte Stimmen schnell die Runde: Viele Nutzer sehen in der Stornierung ein weiteres Zeichen dafür, dass die Serie in eine längere Pause geraten könnte. Einige fordern, Ubisoft solle die Marke freigeben, damit ein anderes Studio die Reihe fortführt; andere fürchten einen Verkauf an Branchenakteure, die weniger ambitionierte Produkte bevorzugen.
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Die emotionale Reaktion ist deutlich – sie reicht von Resignation bis zu deutlicher Skepsis gegenüber Ubisofts Strategie. Allerdings äußerte der Konzern zugleich, die Marke sei nicht vergessen und nicht zwangsläufig aufgegeben.
Konkrete Folgen für Ubisoft und die Spielpläne
Die Entscheidung zum Abbruch des Remakes steht nicht isoliert: Ubisoft kündigte eine umfassende Umstrukturierung an, darunter die Schließung mehrerer Studios und die Einstellung mehrerer Projekte. Zudem wurden mehrere Titel verschoben, um die Qualitätskontrolle zu verbessern.
- Projekte eingestellt: Das Remake von Prince of Persia zählt zu mehreren Titeln, deren Entwicklung gestoppt wurde.
- Studios betroffen: Ubisoft schließt Standorte und passt seine internationale Struktur an.
- Verschiebungen: Mehrere Spiele, darunter mutmaßlich ein weiteres Remake, wurden zeitlich nach hinten verschoben.
- Kostenziel: Das Unternehmen peilt eine Reduktion der Fixkosten um rund 200 Millionen Euro über zwei Jahre an.
Was das für die Marke bedeutet
Kurzfristig führt die Entscheidung zu Frust in der Community und zu einer erhöhten Unsicherheit über die Zukunft bestehender Franchises. Langfristig lässt sich sagen: Ubisoft versucht offenbar, Ressourcen zu bündeln und Projekte nur dann freizugeben, wenn ein bestimmter Qualitätsstandard erreicht werden kann.
Für Fans heißt das, dass beliebte Marken entweder längere Ruhephasen einlegen oder eine Neuaufstellung durch Drittstudios erleben könnten. Ein Verkauf der Rechte bleibt eine Option, ist aber mit Risiken verbunden – nicht zuletzt, weil Käuferprofile stark variieren und manche eher auf Kostenminimierung statt auf kreative Neubelebung setzen würden.
Was jetzt zu beobachten ist
Wichtig für Spieler und Beobachter sind drei Dinge:
- Ob Ubisoft konkrete Pläne zur Zukunft von Prince of Persia kommuniziert – etwa Lizenzverkäufe oder neue Entwicklerpartnerschaften.
- Wie die Verschiebungen anderer Großprojekte konkret aussehen und ob Qualität und Umfang dieser Titel erhalten bleiben.
- Welche Auswirkungen die Kostensenkungen langfristig auf Personal, Studios und die Produktstrategie haben.
Ubisoft betont, die Einschnitte dienten dazu, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Für die Community bleibt die Hoffnung, dass eine klare Roadmap folgt – andernfalls könnten ikonische Marken in einen längeren Dornröschenschlaf geraten oder in fremde Hände gelangen.
Wir werden die Entwicklung weiter verfolgen und berichten, sobald Ubisoft neue Details zur Zukunft von Prince of Persia oder zu möglichen Partnern und Übertragungen der Marke bekanntgibt.












