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Sennheiser ist in Hochform: Vor kurzem hat der Kopfhörerspezialist das Einstiegsmodell HD 505 vorgestellt, und jetzt folgt mit dem HD 550 ein größerer Bruder, der nur 20 Euro mehr kostet. Doch worin liegen die Unterschiede zwischen den beiden Modellen?
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Beide Over-Ear-Kopfhörer sind für Musikliebhaber und Spieler konzipiert, unterscheiden sich jedoch in mehreren Schlüsselaspekten: Das neueste Modell HD 550 bietet ein besonders ausgewogenes Klangbild, der dynamische Treiber hat einen etwas breiteren Frequenzgang, was ihn besonders attraktiv für audiophile Musikfans macht…
Beide Over-Ear-Kopfhörer sind für Musikliebhaber und Gamer konzipiert, unterscheiden sich jedoch in mehreren Schlüsselaspekten: Das neueste Modell HD 550 bietet ein besonders ausgewogenes Klangbild, der dynamische Treiber hat einen etwas breiteren Frequenzgang, was ihn besonders attraktiv für audiophile Musikfans macht. Außerdem ist er etwas leichter. Der HD 505 Copper hingegen hat ein dynamischeres Klangprofil, das die Bässe stärker betont und somit modernen Musikstilen wie Pop oder Hip-Hop entgegenkommt.
Optisch unterscheiden sie sich deutlich: Der HD 550 ist klassisch in Schwarz gehalten, während der HD 505 mit Akzenten in edlem Kupfer besticht. Auch in Bezug auf den Komfort gibt es Unterschiede: Beide Modelle sind leicht und ergonomisch gestaltet, aber der HD 550 bietet etwas weichere Ohrpolster für längeren Tragekomfort. Schließlich ist der HD 550 teurer und richtet sich mehr an anspruchsvolle Hörer.
Im Test haben wir festgestellt: Die Trageposition beeinflusst den Klang erheblich. Wer den HD 550 weiter vorn und tief trägt, wird seine angenehm neutrale Abstimmung besonders deutlich erleben können. Allerdings könnte diese Position nicht jedem Träger zusagen. Insgesamt war der HD 550 jedoch komfortabel genug, selbst bei längeren Hörsessions.
Im Hörtest fast makellos neutral
In Bezug auf den Klang erwies sich der HD 550 als nahezu perfekter Vertreter neutral abgestimmter Kopfhörer. Der Bass reicht tief hinab, ohne aufdringlich zu wirken. Besonders beeindruckend ist die Balance im oberen Bassbereich: Stimmen, Drums und Gitarren klangen voll und natürlich, ohne den Raum zu überladen. Die Mitten gehörten zu den besten, die ich je bei einem offenen Kopfhörer dieser Preisklasse gehört habe. Der HD 550 übertrifft hier den HD 505 deutlich. Stimmen, Instrumente und Effekte wirkten authentisch und transparent, ohne verfälschte Betonungen.
Über den Mitten blieb die Leistung des HD 550 solide: Ab 5 kHz gab es eine leichte Rauheit, die manche als anstrengend empfinden könnten. Ansonsten war der Hochtonbereich angenehm kontrolliert, ohne übermäßige Schärfe oder Zischeln. Dynamik und Räumlichkeit bewegten sich auf einem sehr guten Niveau, obwohl der HD 550 keine übermäßige Schlagkraft oder extreme Bühne bot. Seine Stärken lagen eher in der sauberen, ruhigen Präsentation komplexer musikalischer Details. Hier blieb nichts im Verborgenen!
Frequenzgangmessung und Klanganalyse
Der HD 550 kommt dem Ideal eines neutralen oder diffusfeldentzerrten Kopfhörers sehr nahe: Für die Messung am “Brüel&Kjær”-Ohr bedeutet dies, dass die Kurven bis 3 kHz flach verlaufen, zwischen 2 und 4 kHz eine leichte Senke aufweisen und darüber gerade verlaufen. Zwischen 4 und 8 kHz spielt der Sennheiser etwas lauter, also etwas analytischer abgestimmt. Der Bass reicht für die offene Bauform tief und ist verzerrungsarm (untere Kurve, max. SPL bei 100 Hz 115 dB). Mit 160 Ω Nennimpedanz und moderatem Spannungsbedarf von 0,5 V für 100 dB SPL kann er an fast allen Quellen optimal betrieben werden.
Ein HiFi-Headset für Gamer
Gamer schätzen Headsets, die Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon. So können sie den Sound des Spiels genießen und gleichzeitig mit ihren Mitspielern kommunizieren, was je nach Spiel unverzichtbar ist. Genau hier setzt das Sennheiser HD 500 BAM an: Es verwandelt Kopfhörer der HD-500-Serie (und den HD 620S) in vollwertige Gaming-Headsets. Das Kondensatormikrofon am flexiblen Schwanenhals wird einfach in den vorhandenen Klinkenanschluss der Hörmuschel gesteckt. Eine Kabelfernbedienung mit Lautstärkeregelung und Stummschaltung ist direkt in das 1,5 Meter lange Kabel integriert. Das Mikrofon arbeitet latenzfrei, dank analoger Signalübertragung. Die Sprachqualität war im Test überzeugend, nicht nur in Spielen, sondern auch bei der Kommunikation per Voice-App oder Videochat.
Fazit
Der Sennheiser HD 550 hat im Test eine fantastische Leistung gezeigt, insbesondere bei audiophilen Musikinhalten. Für mich ist er eine klare Empfehlung für Fans neutraler Klänge, die gerne und oft analytisch hören möchten. Wer mehr Power bevorzugt, sollte hingegen eher zum HD 505 greifen.












