neuer Test: TAD Excalibur Midnight Blue leuchtet in hellem Mitternachtsblau

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Hier ist der umgeschriebene Text im journalistischen Stil:

Mit dem Excalibur Midnight Blue hat der deutsche HiFi- und High-End-Vertrieb TAD ein bemerkenswertes Produkt auf den Markt gebracht. Unter der Leitung von Chefin Paula Knorn wurde der Traum einer eigenen Tonabnehmer-Marke wahr, um im wettbewerbsintensiven und attraktiven Analog-Markt bezahlbare Produkte anzubieten. Das Midnight Blue, das für 1899 Euro erhältlich ist, ist eine Neuzugang im Sortiment und technologisch auf dem neuesten Stand. Es setzt sich preislich über dem bisherigen Spitzenreiter Platinum (1299 Euro) an. Die Konstruktion erfolgte unter Berücksichtigung der neuen Generation, wobei es bereits ein Blue-Modell aus der älteren Generation gab. Daher erhielt es den zusätzlichen Namenszusatz “Midnight” aufgrund seiner mitternächtlichen Eleganz.

Die königsblaue Farbe des Midnight Blue verdankt es der Durchfärbung des hoch geschätzten Kunststoffmaterials POM, das für seine hohe Innendämpfung bekannt ist. Darüber hinaus lässt sich das Polyoxymethylen leicht bearbeiten, was dem System eine zusätzliche Resonanzminderung durch unterschiedliche Gehäusestärken ermöglicht. Die Produktion erfolgt in Zusammenarbeit mit dem japanischen Spezialisten Excel Sound, der nach deutschen Vorgaben auch die Generatoren herstellt. Diese arbeiten alle im Moving-Coil-Prinzip mit niedriger Ausgangsspannung, mit Ausnahmen wie den High-Output-Abtastern Red und Green.

Die mechanischen Schwingungen der Rillen werden vom Midnight Blue mit einem Naturdiamanten im “Microridge”-Schliff aufgezeichnet, der extrem detaillierte Informationen aus den Rillen extrahiert. Die Bewegung wird von einem leichtgewichtigen und verwindungssteifen Bor-Nadelträger ins Gehäuseinnere übertragen. Interessanterweise ist das Midnight Blue an der Unterseite offen, was einen Einblick in das Innere ermöglicht.

Der Klang des Excalibur Midnight Blue erwies sich als transparent und raumfüllend, mit klar definierten Höhen und präzisen Räumlichkeiten. Die Tonlandschaften wurden in ihrer ganzen Vielfalt und Schönheit wiedergegeben, wie beispielsweise bei der Produktion von Sängerin Mika Hary durch Guy Sternberg (Mika Hary: Deux Faces). Die Akustik der Marktkirche zum Heiligen Geist in Clausthal brachte die Goll-Orgel regelrecht zum Leben. Sowohl zarte als auch kraftvolle Musikstücke wurden beeindruckend wiedergegeben, wobei die Brillanz des Midnight Blue bei hell abgestimmten Ketten oder Lautsprechern möglicherweise etwas überwältigend wirken kann.

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