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BBVA lockt Neukundinnen und Neukunden jetzt mit ungewöhnlich hohen Zinsen direkt auf das Girokonto – ein Angebot, das Sparer in Zeiten steigender Marktzinsen besonders interessant finden dürften. Wer die Bedingungen erfüllt, kann kurzfristig deutlich mehr Zinsen erzielen als bei vielen klassischen Tagesgeldkonten.
Was genau zahlt BBVA?
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Beim Eröffnen eines neuen Girokontos gewährt BBVA für einen begrenzten Zeitraum erhöhte Zinsen auf Guthaben. Die Aktion gilt für Kontostände bis zu einem bestimmten Betrag und läuft zeitlich befristet; danach greift ein variabler Zinssatz mit zusätzlichen Bedingungen für die höhere Staffel.
Die Bank berechnet Zinsen täglich auf Basis des Kontostands am Tagesende und schreibt die Erträge monatlich gut. Es gibt keine Pflicht, einen Mindesteingang direkt bei Kontoeröffnung zu hinterlegen.
Die Konditionen im Überblick
- Aktionszins: Bis zu 3,5 Prozent p.a. auf Guthaben bis zu 200.000 Euro für sechs Monate.
- Zwischenstufe: Auf Beträge zwischen 200.000 und 500.000 Euro wird während der Startphase ein reduzierter Satz gezahlt (rund 2,25 Prozent p.a.).
- Obergrenze: Guthaben über 500.000 Euro bleiben unbezinst.
- Anschlusszins: Nach Ablauf der sechs Monate gilt ein variabler Bruttozinssatz; derzeit sind bis zu 2,75 Prozent p.a. möglich, falls bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
- Zinsprüfung: BBVA überprüft und kann die variablen Sätze vierteljährlich anpassen.

Wie lässt sich der höhere Anschlusszins erreichen?
Der bessere variable Satz ist nicht automatisch für alle Kontoinhaber verfügbar. Zwei typische Wege, ihn zu bekommen: regelmäßige Gutschriften, die als Gehalt oder Rente gekennzeichnet sind, oder ein zuvor definierter Kartenumsatz pro Monat. Die Bank nennt dafür Schwellenwerte, etwa einen Mindestbetrag an Kartenumsätzen.
Wichtig zu wissen: Nicht jede Überweisung zählt als Gehalt. Eigenüberweisungen oder Zahlungen von Privatpersonen werden in der Regel nicht akzeptiert. Ebenso ausgeschlossen sind bestimmte Kartentypen von Umsätzen — zum Beispiel Transaktionen im Zusammenhang mit Finanzdienstleistern, Kryptowährungen, Glücksspiel oder Bargeldbezüge.
Für wen lohnt sich das Angebot?
Das BBVA-Angebot ist besonders attraktiv für Menschen, die ihr Guthaben direkt auf dem Girokonto verzinst wissen wollen, statt ein separates Tagesgeldkonto zu führen. Wer jedoch größere Summen parken möchte, sollte die Grenzen der Einlagensicherung und die Staffelung der Zinsen beachten.
BBVA gehört dem spanischen Einlagensicherungsfonds an; damit sind Einlagen pro Kunde und Bank bis zu 100.000 Euro geschützt. Wer darüber hinaus Mittel anlegen will, sollte eine Streuung auf mehrere Institute erwägen, um das Risiko eines Verlusts durch Bankeninsolvenz zu minimieren.
Worauf sollten Kunden vor dem Kontoabschluss achten?
Prüfen Sie genau, welche Transaktionen als Gehalt anerkannt werden und welche Ausgaben für die Umsatzerfordernis zulässig sind. Achten Sie auf die Dauer des Aktionszinses, die Höhe der Staffelung und auf Hinweise zur variablen Verzinsung nach Ablauf der Angebotsphase.

Auch steuerliche Fragen oder automatische Meldungen bei hohen Zinszahlungen sind keine Überraschung – Zinserträge müssen in Deutschland versteuert werden. Bei größeren Einlagen empfiehlt sich ein Vergleich mit aktuellen Tagesgeld- und Festgeldaktionen anderer Anbieter.
Fazit
Kurzfristig bietet BBVA ein konkurrenzfähiges Paket für Neuanschlüsse: hohe Startzinsen kombiniert mit einem anschließenden, bedingt aufstockbaren variablen Zinssatz. Entscheidend für die persönliche Entscheidung sind die geplante Kontonutzung, die Einlagensicherung und die Frage, ob man die Bedingungen für den höheren Anschlusszins zuverlässig erfüllt.











