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Mozilla hat Firefox 148 veröffentlicht — mit einer Funktion, die vielen Nutzern Kontrolle über integrierte KI-Tools zurückgibt, sowie einer wichtigen Anpassung für Windows‑10‑Nutzer. Das Update stopft zudem zahlreiche Sicherheitslücken; für Anwender heißt das: mehr Wahlfreiheit und ein dringend notwendiges Sicherheitsupdate.
- KI‑Kill‑Switch: Zentraler Schalter zum Deaktivieren aller KI‑Funktionen
- Firefox Backup für Windows 10 jetzt auch bei automatischem Löschen von Cookies nutzbar
- 51 behobene Sicherheitslücken, davon 31 als schwerwiegend eingestuft
- Verbesserte Unterstützung für Screenreader, bessere PDF‑Formelerkennung
- Letztes Sicherheitsupdate für Firefox ESR 115; Supportende für Windows 7/8
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Was der neue Kipp‑Schalter für KI bewirkt
Der bisher nur in Testversionen verfügbare Schalter zum Abschalten von KI‑Features ist jetzt in der stabilen Version angekommen. Er erlaubt es, alle KI‑Dienste zentral zu deaktivieren — etwa automatische Übersetzungen oder Sidebar‑Chatbots.
Für Anwender bedeutet das konkret: mehr Transparenz darüber, welche Komponenten aktiv sind, und ein einfacher Weg, KI‑Funktionen komplett auszuschalten, ohne einzelne Erweiterungen zu prüfen.
- Öffnen Sie das Menü (drei Balken) und wählen Sie die Einstellungen.
- Unter dem Bereich für KI‑Funktionen finden Sie den Schalter, mit dem sich KI‑Verbesserungen blockieren lassen.
- Bestätigen Sie die Aktion im Folgefenster, um die Funktionen auszuschalten.
Lokales Backup unter Windows 10: was sich geändert hat
Das in Firefox 146 eingeführte Firefox Backup bleibt weiterhin ein lokales Sicherungsangebot als Alternative zur Cloud‑Synchronisierung. Neu ist: Nutzer, die Firefox so eingestellt hatten, dass Cookies und Website‑Daten beim Beenden gelöscht werden, können das Feature nun ebenfalls nutzen.
Mozilla erklärt, dass Backups jetzt keine temporären Surf‑Daten mehr enthalten; dadurch sind sie mit der genannten Löschoption kompatibel. Die Funktion ist zunächst auf Windows 10 beschränkt, soll aber schrittweise für weitere Betriebssysteme folgen.
Sicherheitsupdate und Ende des ESR‑Supports
Mit Version 148 schließt Mozilla insgesamt 51 Schwachstellen — 31 von ihnen gelten als schwerwiegend. Nutzer sollten das Update deshalb zügig einspielen, um Angriffsflächen zu reduzieren.
Gleichzeitig hat Mozilla das letzte Sicherheitsupdate für Firefox ESR 115 ausgeliefert. Das bedeutet: Für Anwender auf älteren Windows‑Versionen wie Windows 7 und 8 endet damit der offizielle Support. Wer weiterhin sichere Browsing‑Updates erhalten möchte, muss auf ein unterstütztes Betriebssystem wechseln oder alternative Maßnahmen prüfen.
Weitere Verbesserungen im Überblick
Mozilla hat mit dem Release mehrere kleinere, aber nützliche Änderungen eingeführt:
- Screenreader erkennen mathematische Ausdrücke in PDFs präziser.
- Remote‑Verbesserungen können eingespielt werden, ohne die Telemetrie aktivieren zu müssen.
- Hintergrundbilder auf der Seite «Neuer Tab» erscheinen nun auch in Container‑Tabs und den neuen Standardregisterkarten.
So prüfen und installieren Sie das Update
Firefox aktualisiert sich in der Regel automatisch. Falls Sie den Versionsstand prüfen oder das Update manuell anstoßen möchten, gehen Sie so vor:
- Windows: Menü öffnen → Hilfe → «Über Firefox». macOS: Im Menü «Firefox» → «Über Firefox».
- Der Browser führt eine Prüfung durch und lädt eine verfügbare neue Version herunter.
- Starten Sie Firefox neu, wenn Sie zur Fertigstellung der Aktualisierung aufgefordert werden.
Firefox 148 ist voraussichtlich bis zum 24. März 2026 die aktuelle Hauptversion; danach folgt planmäßig Firefox 149. In der Zwischenzeit empfiehlt es sich, das Update zeitnah zu installieren — vor allem wegen der geschlossenen Sicherheitslücken und der neuen Steuerungsmöglichkeit für KI‑Funktionen.












