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MediaMarkt bietet aktuell die Aktion „Mehrwertsteuer geschenkt“ – allerdings nur für ausgewählte Produkte und nur noch bis Mitternacht (8. Juni 2026). Wer kurzfristig ein größeres Gerät oder Elektronikzubehör kaufen wollte, kann real Geld sparen, muss aber genau hinsehen, um nicht auf versteckte Preiserhöhungen hereinzufallen.
Was steckt hinter dem Angebot?
Im Kern reduziert der Händler den Endpreis um den Betrag, der auf die Mehrwertsteuer entfällt. Das heißt: Der Rabatt entspricht nicht exakt 19 Prozent vom angezeigten Bruttopreis, sondern dem Anteil, den die Steuer im Preis ausmacht — rechnerisch sind das rund 16 Prozent des Bruttopreises. Ob ein Artikel wirklich teilnimmt, entscheidet MediaMarkt für jede Produktseite einzeln.
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Wichtig für Käufer: Die Aktion gilt meist nur für Waren, die direkt von MediaMarkt verkauft werden. Drittanbieter im Marktplatz, Gutscheine, Dienstleistungsangebote oder bereits reduzierte Auslaufmodelle sind häufig ausgeschlossen.
| Beispiel | Bruttopreis | Preis nach MwSt.-Abzug | Erspart |
|---|---|---|---|
| Notebook (Rechenbeispiel) | 1.000,00 € | 840,34 € | 159,66 € (~16 %) |
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
Die vermeintliche Ersparnis kann durch Vorherpreise, Versandkosten oder Kombinationseinschränkungen reduziert werden. Prüfen Sie deshalb:
- Ob der Artikel tatsächlich von MediaMarkt verkauft wird oder von einem Marketplace-Händler.
- Ob der Preis vor der Aktion künstlich erhöht wurde — ein Blick auf die Preishistorie (z. B. Preisvergleichsseiten) hilft hier.
- Ob Versand- und Rücksendekosten den Vorteil schmälern.
- Ob sich bereits vorhandene Gutscheine, Punkteguthaben oder andere Rabatte mit der Aktion kombinieren lassen.
Eine kurze Gegenprüfung bei Mitbewerbern lohnt in jedem Fall: Manchmal ist der endgültige Preis bei anderen Händlern trotz Aktionsrabatt günstiger.
Wie Sie zusätzlich sparen können
Wer systematisch vorgeht, kann die Aktion mit weiteren Rabatten oder Cashbacks kombinieren. Typische Hebel sind:
- Cashback-Portale wie Shoop— bei erfolgreicher Gutschrift reduziert sich der effektive Preis zusätzlich.
- Einlösung von Punkte- oder Gutschein-Codes aus Kundenkonten (sofern die Aktion das zulässt).
- Bezahlung mit Kreditkarte, die Käuferschutz oder zusätzliche Boni bietet.
- Nachträgliche Preisanpassung anfragen, falls der Preis innerhalb kurzer Zeit sinkt — die Antwort ist allerdings kulanzabhängig.
Praktisch: Legen Sie den gewünschten Artikel in den Warenkorb und prüfen Sie alle Beträge vor Abschluss. Nur so sehen Sie den endgültigen Effekt der Aktion inklusive Versand und möglicher Abzüge.
Wann sich der Schnellkauf lohnt — und wann nicht
Für hochpreisige Anschaffungen wie Fernseher, Waschmaschine oder Laptop kann die Aktion sinnvoll sein, weil der absolute Eurobetrag größer ist. Bei kleinen Zubehörteilen fällt der Vorteil deutlich geringer aus — manchmal reicht schon ein Rabattcode eines Wettbewerbers, um günstiger zu sein.
Wer nicht sofort auf das Produkt angewiesen ist, sollte Preise beobachten und die Aktion mit Preisvergleichen kombinieren. Bei Restbeständen oder Geräten mit bekannter schneller Preisentwicklung zahlt ein kurzer Stopp häufig mehr Sicherheit als die Eile bis Mitternacht.
Kurzcheck vor dem Klick
- Ist der Verkäufer MediaMarkt direkt?
- Stimmt der Endpreis nach Abzug aller Kosten?
- Lässt sich Cashback oder ein Gutschein zusätzlich anwenden?
- Wie sieht die Preishistorie des Artikels aus?
Die Aktion endet heute Nacht — für alle, die noch zuschlagen wollen: Vergleichen, Warenkorb prüfen, Zahlungsoptionen beachten. Wer sorgfältig vorgeht, kann bei größeren Anschaffungen einen spürbaren Vorteil erzielen; wer blind kauft, riskiert unangenehme Überraschungen.












