Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Auf der IFA hat Fritz die neue Fritzbox DSL/Fiber 7‑90 vorgestellt — ein Router, der nicht nur technisch aktualisiert wurde, sondern auch in puncto Name und Design umdenkt. Für Nutzer, die auf Glasfaser oder schnellen DSL umstellen wollen, könnten die Neuerungen bald relevant werden.
Namenswechsel und wohnfreundliches Gehäuse
joe bonamassa live: unvergessliches konzert in cork
3,21 Prozent Festgeld bei SWK: attraktiver Zinsschub für 2 und 3 Jahre
Das Unternehmen setzt künftig auf ein neues Bezeichnungsprinzip: Zuerst steht die Anschlussart, dann die WLAN‑Generation und eine Baureihenzahl. Damit soll auf einen Blick klar werden, für welchen Anschluss ein Modell ohne zusätzliches Modem geeignet ist.

Optisch bricht das Gerät mit früheren Kastendesigns: Das Gehäuse ist bewusst reduziert gehalten, mit nur einer Taste und einer Status‑LED. Kabel werden hinten gebündelt und durch eine Öffnung nach unten geführt; Aufstellen oder Wandmontage sind möglich. Die Bohrlochaufnahme entspricht der älterer Modelle, sodass ein Austausch leichter fallen dürfte.
Anschlüsse und Modemtechnik
Die Fritzbox DSL/Fiber 7‑90 verfügt über ein integriertes Dual‑Modem und unterstützt damit sowohl klassische DSL‑Verbindungen als auch moderne Glasfaseranschlüsse. Für GPON gibt der Hersteller einen Datendurchsatz von bis zu 2,5 Gbit/s an, für AON bis zu 1 Gbit/s. Über DSL sollen bis zu 300 Mbit/s möglich sein.

Beim Heimnetz fehlt ein 10‑Gbit/s‑Ethernet‑Port; stattdessen stehen zwei Anschlüsse mit 2,5 Gbit/s und zwei mit 1 Gbit/s zur Verfügung. Ein 2,5‑Gbit/s‑Port lässt sich als WAN nutzen. Zusätzlich sind eine DECT‑Basis und ein USB‑Anschluss vorhanden; zu dessen maximaler Geschwindigkeit hat der Hersteller noch keine Angaben gemacht.
WLAN: Wi‑Fi 7, aber nicht das schnellste Modell
Fritz nennt eine kombinierte Bruttodatenrate von bis zu 12,2 Gbit/s. Konkret liefert das Gerät in den oberen Bändern jeweils 5.760 Mbit/s (6 GHz und 5 GHz) und im 2,4‑GHz‑Band 690 Mbit/s.
Wichtig für Performance‑Vergleiche: Nur im 5‑GHz‑Bereich setzt die neue Box auf vier parallele MIMO‑Ströme. Deshalb fällt die praktische Kapazität im 6‑GHz‑Band hinter das größere Schwestermodell zurück, das dort mit mehr Streams und breiteren Kanälen höhere Werte erzielt.
- Modell: Fritzbox DSL/Fiber 7‑90
- Anschlussarten: DSL und Glasfaser (Dual‑Modem)
- Glasfaser: GPON (bis 2,5 Gbit/s), AON (bis 1 Gbit/s)
- DSL: bis 300 Mbit/s
- WLAN: Wi‑Fi 7, Gesamtraten bis 12,2 Gbit/s (brutto)
- Ethernet: 2× 2,5 Gbit/s, 2× 1 Gbit/s (kein 10 Gbit/s)
- Smart‑Home: DECT ULE, Zigbee (Matter nicht genannt)
- Extras: DECT‑Basis, USB‑Port
- Verfügbarkeit: Marktstart in den kommenden Monaten, Preis offen
Für Smart‑Home‑Nutzer ist besonders die Unterstützung von DECT ULE und Zigbee nützlich. Allerdings fehlt in den bislang kommunizierten Spezifikationen ein Hinweis auf den herstellerübergreifenden Standard Matter, was für Anwender mit HomeKit‑ oder SmartThings‑Setups relevante Einschränkungen bedeuten kann.
Die Ankündigung auf der IFA macht klar: Fritz will Geräte praktisch und wohnraumtauglich gestalten, ohne jede Highend‑Spezifikation auszureizen. Das neue Namensschema erleichtert die Auswahl, doch wer maximale WLAN‑Performance oder 10‑Gbit‑Anschlüsse benötigt, muss weiterhin zum Topmodell greifen oder auf andere Lösungen ausweichen.
Konkrete Preise hat Fritz noch nicht genannt; das Gerät soll in einigen Monaten in den Handel kommen. Für Verbraucher bedeutet das: Wer bald umstellen will, sollte die weitere Ankündigungsphase beobachten — vor allem, was Verfügbarkeit, konkrete Messwerte und Support für Smart‑Home‑Standards angeht.












