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WhatsApp arbeitet an einem zusätzlichen Sperrmechanismus für Konten: Nutzerinnen und Nutzer sollen künftig ein eigenes Passwort anlegen können, das den bestehenden Schutz ergänzt oder ersetzt. Warum das jetzt relevant ist: Mit dem neuen Feld reagiert der Messenger auf Angriffe wie SIM‑Swapping und will die Kontensicherheit unabhängig von der Mobilfunknummer erhöhen.
Hinweise auf die Funktion stammen von WABetaInfo; das Feature wird derzeit intern entwickelt und ist noch nicht in öffentlichen Betaversionen verfügbar.
Was genau geplant ist
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Der Entwurf sieht vor, dass ein Passwort entweder anstelle des bekannten sechsstelligen Codes oder zusätzlich als weitere Schutzstufe genutzt werden kann. In der Praxis würde das bedeuten, dass nach Eingabe des Codes noch ein zusätzliches Passwort verlangt werden kann, bevor auf den Account zugegriffen werden kann.
Technische Details, die bisher bekannt wurden: Das Passwort soll mindestens sechs und höchstens zwanzig Zeichen lang sein und sowohl Buchstaben als auch Zahlen enthalten. WhatsApp will Nutzerinnen und Nutzern während der Einrichtung anzeigen, ob das gewählte Passwort als stark genug gilt.
Schutz gegen SIM‑Manipulationen
Ein zentraler Vorteil des neuen Mechanismus ist die Verringerung des Risikos durch SIM‑Swapping. Bei dieser Betrugsform übernehmen Angreifer die Mobilfunknummer eines Opfers und fangen so SMS‑Codes oder Anrufe ab. Ein zusätzliches Passwort schafft eine Barriere, die allein über die SIM nicht zu überwinden ist.
Das Feature ist optional: Nutzer können entscheiden, ob sie das Passwort aktivieren wollen. Alternativ bietet WhatsApp weiterhin moderne Authentifizierungsoptionen wie Passkeys an, die sich mit Gesichtserkennung oder Fingerabdruck nutzen lassen.
So soll die Einrichtung aussehen
Laut den bisherigen Hinweisen wird die Option in den Einstellungen integriert. Dort können Nutzer das Passwort festlegen und bei Bedarf später ändern oder entfernen. Die Vorgaben zur Länge und Zusammensetzung sollen helfen, einfache oder leicht erratbare Kombinationen zu vermeiden.
| Methode | Wie sie funktioniert | Sicherheit (Einschätzung) | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Zwei‑Faktor‑Code | Sechsstelliger Code zusätzlich zur Telefonnummer | Mittel | Schnell, weit verbreitet | Anfällig für SIM‑Angriffe |
| Passwort (neu) | Statische Zeichenfolge, 6–20 Zeichen, Buchstaben+Ziffern | Höher als nur Code | Schützt gegen SIM‑Swap; optional kombinierbar | Bei schlechter Passwortwahl unsicher; Passwort‑Wiederverwendung riskant |
| Passkey / Biometrie | Gerätebasierte Anmeldung via Fingerabdruck/Gesicht | Sehr hoch | Bequem, schwer zu übernehmen | Abhängig vom Gerät; weniger portabel |
Was Nutzer jetzt tun sollten
- Prüfen Sie regelmäßig, welche Sicherheitsoptionen in Ihren Kontoeinstellungen aktiv sind.
- Wählen Sie ein individuelles Passwort, das Sie nur für WhatsApp verwenden.
- Erwägen Sie zusätzlich die Aktivierung eines Passkeys oder die Nutzung biometrischer Sperren auf Ihrem Gerät.
- Behalten Sie PINs und Recovery‑Codes an einem sicheren Ort, aber nicht im Klartext auf dem Smartphone.
Perspektivisch kann die Passwort‑Option die Sicherheit vieler Accounts deutlich erhöhen — vorausgesetzt, Nutzerinnen und Nutzer legen starke, einzigartige Passwörter an. Kritisch bleibt die Frage: Wie benutzerfreundlich gestaltet WhatsApp die Funktion, und wie kommuniziert der Dienst die Risiken von Passwort‑Wiederverwendung?
Bis zur offiziellen Freigabe können sich Details noch ändern. Wer aktuell besonders auf Nummer sicher gehen will, sollte neben vorhandenen Einstellungen auch die Geräte‑ und Kontosicherheit seines Mobilfunktarifs überprüfen und gegebenenfalls den Mobilfunkanbieter informieren, wie er bei Rufnummernwechseln verfahren will.












