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WhatsApp testet ein neues kostenpflichtiges Angebot, das vor allem mehr Gestaltungsspielraum für Nutzerinnen und Nutzer bringen soll. Für Deutschland ist das relevant, weil laut WDR rund 60 Millionen Menschen die App täglich nutzen – eine kleine Änderung könnte also große Wirkung auf das tägliche Messaging haben.
Was steckt hinter dem neuen Plus-Tarif?
Der Messenger, der 2014 von Meta übernommen wurde, bleibt in seiner Grundfunktion weiter kostenlos. Zugleich rollt WhatsApp nach Informationen von WABetaInfo ein Abo mit erweiterten Personalisierungsoptionen aus, das aktuell nur einer begrenzten Testgruppe auf Android zugänglich ist.
Im Kern zielt das Angebot auf Nutzerinnen und Nutzer, die ihre Oberfläche und Symbole stärker anpassen wollen. Das Paket bündelt mehrere kosmetische Extras, die nach Aktivierung systemweit sichtbar sind.
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| Feature | Details |
|---|---|
| Farben | 18 neue Akzentfarben, ersetzen das typische WhatsApp-Grün in der Oberfläche |
| App‑Symbole | 14 zusätzliche Icons, von klassisch bis verspielt (z. B. Glitzer‑ oder Textur‑Designs) |
| Anheften | Bis zu 20 Chats dauerhaft oben in der Chat‑Liste fixierbar |
| Klingeltöne | 10 exklusive Töne zusätzlich zur eigenen Bibliothek (nur Android) |
| Sticker & Animationen | Premium‑Sticker, darunter animierte Vollbild‑Effekte, sichtbar auch für Empfänger ohne Abo |
Was kostet das – und wer kann es nutzen?
Derzeit liegt der monatliche Preis in Europa bei rund 2,49 Euro. Abgerechnet wird monatlich und das Abo verlängert sich automatisch über den Google‑Play‑Account, solange es nicht gekündigt wird.
WhatsApp testet zunächst nur auf Android; eine iOS‑Variante ist für später angekündigt. Die Firma plant laut WABetaInfo, das Paket künftig um weitere Funktionen zu ergänzen und möglicherweise eine Probephase anzubieten. Wichtiger Hinweis: Kernfunktionen von WhatsApp bleiben frei zugänglich.
- Für Alltagsnutzer ändert sich kurzfristig wenig – Standardfunktionen bleiben kostenlos.
- Personalisierungsfans erhalten visuelle Optionen, die das Nutzererlebnis stärker individualisieren.
- Die Einführung eines bezahlten Tarifs könnte langfristig den Weg für weitere kostenpflichtige Extras ebnen.
- Da der Test auf Android beschränkt ist, bleiben iPhone‑Nutzerinnen und -Nutzer vorerst außen vor.
Offene Fragen bleiben: Wann startet der breite Rollout? Bleibt der Preis stabil? Und wie wird die Reaktion der Nutzerschaft auf ein kostenpflichtiges Zusatzangebot ausfallen? WhatsApp hat sich bislang nicht offiziell zu einem genauen Zeitplan geäußert.
Für Anwenderinnen und Anwender lohnt es sich, die nächsten Wochen zu beobachten: Änderungen an gängigen Messenger‑Modellen können Alltag und Gewohnheiten vieler Nutzer beeinflussen – sowohl technisch als auch finanziell.












