Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Viele Käufer hofften auf ein unkompliziertes, kostenfreies Upgrade von der PS4- auf die PS5-Version von The Outer Worlds. Nach dem 27. Mai ist daraus für zahlreiche Nutzer Enttäuschung geworden: Ankündigung und Umsetzung klaffen auseinander, die Forderungen nach zusätzlichen Erweiterungen sorgen für Verärgerung.
Ende April hatte Entwickler Obsidian angekündigt, die überarbeitete Spacer’s Choice Edition künftig als alleinige Fassung anzubieten und Besitzern der bisherigen Standardversion ein Gratis-Upgrade in Aussicht gestellt. Der Stichtag 27. Mai sollte für klare Verhältnisse sorgen – doch viele Spieler stehen jetzt ohne die versprochene Aufwertung da.
Was Obsidian inzwischen erklärt hat
In einer Stellungnahme räumte Obsidian Probleme bei der technischen Umsetzung ein. Demnach verhinderten Abgleichs- und Berechtigungsmechanismen auf den Konsolen eine saubere Auslieferung des Upgrades. Das Studio entschuldigte sich und bat Betroffene, sich an den Support zu wenden – besonders jene, die das Spiel zwischen dem 30. April und dem 27. Mai auf Xbox One oder PlayStation 4 erstanden haben.
Heimspeicher durchstichsicher: Akku übersteht Nageldurchstoß ohne Brandgefahr
PS4: Sony nimmt veralteten Onlinedienst offline, Millionen betroffen
Wichtig: Obsidian betont, dass für Besitzer der digitalen Versionen auf Xbox One und PS4 künftig nicht nur das Basisspiel, sondern auch beide Erweiterungen bzw. der Erweiterungspass nachgewiesen werden müssen, damit das Upgrade gilt. Diese Einschränkung basiert auf der derzeitigen Funktionsweise der Plattformberechtigungen.
Konkrete Folgen für Käufer
Das führt zu einer praktischen Hürde: Wer nach dem Stichtag kein komplettes Paket aus Hauptspiel plus DLCs besitzt, bleibt von der Spacer’s Choice Edition ausgeschlossen — selbst wenn er die Standardversion bereits vor dem 27. Mai gekauft hatte.
- DLC-Kosten: Im PlayStation Store kosten die beiden Erweiterungen zusammen 14,99 Euro. Viele Spieler hatten das Basisspiel allerdings während eines Sales für rund 7,49 Euro erworben und auf das versprochene Gratis-Upgrade gehofft.
- Falsche Erwartungen: Die ursprüngliche Formulierung ließ vermuten, dass das Upgrade plattformübergreifend automatisch für alle Vorbesitzer gelten würde — inklusive einer Aufwertung von PS4 auf PS5.
- Probleme melden: Obsidian fordert betroffene Käufer auf, sich an den Kundendienst zu wenden; das Studio will gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Praktische Schritte für betroffene Spieler
Wer jetzt handeln möchte, sollte systematisch vorgehen. Eine kurze Checkliste:
- Prüfen Sie in Ihrer Bibliothek, welche Version (PS4/PS5) registriert ist und ob die DLCs als gekauft angezeigt werden.
- Halten Sie Kaufbelege, Screenshots und Zeitstempel bereit — das erleichtert die Kommunikation mit Supportdiensten.
- Kontaktieren Sie zunächst den Obsidian-Support; schildern Sie Datum des Kaufs und das beobachtete Verhalten beim Upgrade.
- Bei Bedarf zusätzlich den Plattform-Support (PlayStation/Xbox) wegen Rückerstattung oder Entitlement-Klärung anfragen.
Warum das heute relevant ist
Der Vorfall macht zwei größere Punkte deutlich: Digitale Rechteverwaltung kann Konsumenten ohne Vorwarnung benachteiligen, und Entwicklerkommunikation muss bei Cross-Gen-Updates besonders präzise sein. Für Spieler sind das nicht nur ärgerliche Einzelfälle — es geht um Vertrauen und um klare Regeln beim Kauf digitaler Inhalte.
Obsidian hat angekündigt, die Probleme weiter zu untersuchen und Lösungen zu suchen. Bis dahin bleibt für viele Betroffene nur der Weg über Supportkanäle und gegebenenfalls die Prüfung von Rückerstattungsoptionen bei den jeweiligen Stores.












