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Während Ubisoft mit dem Remake von Assassin’s Creed: Black Flag kommerziell erfolgreich startet, steht der Konzern wegen kürzlicher Kündigungen in Barcelona unter Kritik. Die Auseinandersetzung um Abfindungen und Streiks zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht automatisch interne Spannungen löst.
Das Remake verzeichnete binnen 24 Stunden starke Verkaufszahlen; Berichte sprechen von mehr als zwei Millionen verkauften Exemplaren und lukrativen Zusatzverkäufen. Parallel dazu hat Ubisoft jedoch rund 51 Beschäftigte in seinem spanischen Studio freigestellt – ein Schritt, der nicht nur Mitarbeiter vor Ort auf die Straße brachte, sondern auch Gewerkschaften alarmierte.
Protest und Forderungen: Was in Barcelona passiert
Nach Bekanntgabe der Stellenkürzungen begannen Verhandlungen über Abfindungen. Mitarbeiter kritisieren die vorgeschlagenen Konditionen als unzureichend und erklärten, das Angebot liege deutlich unter dem, was als akzeptabler Standard gilt.
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Als Zeichen des Protests traten rund 90 Angestellte in einen Arbeitskampf und zeigten dabei Gewerkschaftsfahnen der CGT sowie ein Banner mit dem Schriftzug „Corporate Greed“ im Stil der Spielreihe. Ein weiterer Streiktermin war für den 16. Juli 2026 angesetzt, womit die Auseinandersetzung weiterhin aktuell ist.
- Anzahl Betroffener: Rund 51 Entlassene im Ubisoft-Studio Barcelona.
- Streikteilnehmer: Etwa 90 Mitarbeiter unterstützten die Proteste.
- Genannte Gründe: Unzufriedenheit mit Abfindungsangeboten und Forderung nach besseren Konditionen.
- Öffentliche Symbolik: Gewerkschaftsaktionen und ein Protestbanner mit dem Vorwurf Unternehmensgier.
- Kommerzielle Entwicklung: Das Remake erzielte in den ersten 24 Stunden mehr als zwei Millionen Verkäufe; DLC-Einnahmen sollen zusätzlich einen siebenstelligen Betrag eingebracht haben (Berichte, nicht offiziell bestätigt).
Stimmen aus dem Studio
Ein Mitarbeiter sprach mit IGN und erklärte, die angebotene Abfindung liege deutlich unter dem, was frühere Entlassene vom Unternehmen erhalten hätten. Gleichzeitig gebe es Gespräche darüber, Teile der Belegschaft in andere Teams zu transferieren – beispielsweise in Projekte wie Rainbow Six – doch viele Stellen scheinen endgültig betroffen.
Kurz und prägnant: Für die Betroffenen bedeutet das nicht nur Einkommensverlust, sondern auch Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Beschäftigung und beruflicher Perspektiven.
Was das für Ubisoft und die Branche bedeutet
Dass ein Spiel wirtschaftlich erfolgreich ist, heißt nicht zwangsläufig, dass ein Unternehmen interne Personalfragen anders handhabt. Ubisoft selbst warnte in seinem jüngsten Geschäftsbericht vor möglichen negativen Folgen von Stellenkürzungen für die langfristige Entwicklung und die Qualität kommender Titel. Ob diese Warnung das Vorgehen bei den aktuellen Sparmaßnahmen beeinflussen wird, ist offen.
Für Spieler und Marktbeobachter sind zwei Effekte relevant: zum einen mögliche Verzögerungen oder Personalverschiebungen in laufenden Projekten; zum anderen eine verschärfte Debatte über Arbeitsbedingungen in der Branche, die Firmen und Investoren gleichermaßen in den Blick nehmen müssen.
Fakten auf einen Blick
- Datum der zweiten Streikankündigung: 16. Juli 2026 (bereits angekündigt).
- Offizielle Stellungnahme: Ubisoft hat bislang keine spezifische Erklärung zur Lage in Barcelona veröffentlicht.
- Unternehmenskontext: Im Geschäftsbericht 2025/2026 zeigte Ubisoft Bereitschaft zu Einsparungen, räumte aber zugleich Risiken durch Entlassungen ein.
Die Situation bleibt dynamisch: Für Beschäftigte geht es um finanzielle Absicherung und faire Behandlung, für Ubisoft um Reputation und die Stabilität laufender Produktionen. Beobachter werden verfolgen, ob die Verhandlungen eine Lösung bringen oder die Auseinandersetzung weiter eskaliert.












