The Heretic Prophet 2027 möglich: Naughty Dog gerät laut Quellen unter enormen Zeitdruck

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Naughty Dog hält zum Zeitplan von „Intergalactic: The Heretic Prophet“ weiter dicht, doch jüngste Aussagen von Brancheninsidern nähren die Hoffnung auf einen Veröffentlichungstermin vor 2028. Für Spieler und Sony steht viel auf dem Spiel: Bei einem solchen Umfang würde jeder Aufschub deutlich teurere Produktionskosten bedeuten.

Die erste öffentliche Vorstellung des Titels erfolgte während der Game Awards 2024 und setzte die Erwartungen hoch: Das Studio, das hinter Reihen wie Uncharted und The Last of Us steht, arbeitet offenbar an einer der bisher aufwendigsten PS5-Produktionen.

Warum 2027 als realistisches Fenster gilt

Mehrere Stimmen aus der Branche deuten darauf hin, dass ein Release im Jahr 2027 wahrscheinlicher ist als ein späterer Start. Zunächst meldete sich der Insider Nate the Hate zu Wort mit der Einschätzung, das Spiel könne im kommenden Jahr erscheinen. Kürzlich bestätigte der Journalist Reece Reilly, auch bekannt als Kiwi Talkz, diese Einschätzung und begründete sie vor allem mit wirtschaftlichen Erwägungen.

Reilly argumentiert, dass eine Verschiebung ins Jahr 2028 die Produktionskosten so stark ansteigen ließe, dass die Rentabilität des Projekts gefährdet wäre. Sein Kerngedanke: Je länger die Entwicklung läuft, desto höher die kumulierten Personalkosten, Auslagerungen und Marketingaufwendungen.

Rechnungsmodell: Wie die Summen zustande kommen

Laut Reilly ergibt sich die hohe Summe aus mehreren Komponenten: ein festes Kernteam, Outsourcing für bestimmte Inhalte, umfangreiche Marketingkampagnen und laufende Betriebskosten pro Mitarbeiter. Das führt zu einer Schätzung, die viele Beobachter überrascht hat.

Ungefähre Kostenaufstellung (Schätzung laut Branchenquelle)
Posten Schätzung (USD)
Kernentwicklung (250 Mitarbeitende, ~6 Jahre) ~200–300 Mio.
Outsourcing & externe Dienstleistungen ~50–100 Mio.
Marketing und Markteinführung ~100 Mio.
Gesamtschätzung ~400–500 Mio.

Konkrete Hinweise aus Stellenausschreibungen

Ein weiteres Indiz für einen fortgeschrittenen Entwicklungsstand sind aktuelle Jobangebote des Studios: Naughty Dog suchte nach Language-QA-Testern für die Lokalisierung. Solche Positionen werden typischerweise besetzt, wenn die Spielinhalte weitgehend stehen und Tests in mehreren Sprachen anstehen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass ein fertiges Produkt unmittelbar bevorsteht, deutet aber auf eine Phase hin, in der Abstimmungs- und Übersetzungsarbeiten relevant werden — ein üblicher Schritt auf der Zielgeraden zu einer Veröffentlichung.

Was das für Spieler und Sony bedeutet

Ein Start 2027 hätte mehrere Folgen:

  • Für Spieler: höhere Wahrscheinlichkeit für Live-Demonstrationen und Marketing im kommenden Jahr — mehr Infos dürften bald folgen.
  • Für Sony und Naughty Dog: wirtschaftlicher Druck, die Veröffentlichung nicht unnötig zu verzögern, um Kostenexplosionen zu vermeiden.
  • Für den Markt: ein weiteres Hochbudget-Projekt, das Maßstäbe für künftige Triple-A-Produktionen setzen könnte.

Reilly warnt, dass eine Verschiebung ins Jahr 2028 die Gesamtkosten in Richtung 600 Millionen Dollar treiben könnte — eine Größenordnung, die jede Kalkulation zur Rentabilität deutlich erschwert. Seine Schätzung basiert auf aktuellen Lohn-, Infrastruktur- und Marketingkosten im US-amerikanischen Spieleentwicklungssektor.

Bis Naughty Dog offiziell nähere Angaben macht, bleiben Zeitfenster und Umfang Spekulation. Doch die Kombination aus Branchenstimmen, internen Stellenanzeigen und wirtschaftlichen Überlegungen legt nahe, dass 2027 ein realistisches Ziel für die Veröffentlichung von Intergalactic: The Heretic Prophet bleiben dürfte — vorausgesetzt, es treten keine unvorhergesehenen Verzögerungen auf.

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