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Capcom belebt die Samurai-Reihe neu: Am 4. September erscheint „Onimusha: Way of the Sword“ und versetzt Spieler in ein dämonenverseuchtes Kyoto, in dem der berühmte Schwertkämpfer Miyamoto Musashi zur letzten Verteidigungslinie wird. Frühe Vorschauen und ein offizieller Trailer legen nahe, dass das Spiel klassische Atmosphäre mit modernen Action-Mechaniken verbinden will — ein Umstand, der Fans und Neugierige gleichermaßen interessiert.
Miyamoto Musashi tritt als getriebener Held auf: Er übernimmt unfreiwillig die Rolle eines Onimusha, erhält den markanten Oni-Handschuh und hört eine rätselhafte weibliche Stimme, die ihn antreibt. Sein Ziel ist klar: die Invasion der dämonischen Genma abwehren und Kyoto befreien. Mehrere frühe Hands-on-Berichte konzentrieren sich auf den Kiyomizudera-Tempel und auf ein Duell mit Sasaki Ganryu, einem Gegner, der ebenfalls einen Oni-Handschuh trägt.
Spielgefühl: schnelles Schwert und kluges Timing
Das Kampfsystem setzt auf eine Mischung aus Tempo und Präzision. Leichte Angriffe lassen sich schnell hintereinander ausführen, während schwere Hiebe mehr Schaden anrichten, aber langsamer sind. Ausweichen und Blocken sind zentral; ein gut getimter Konter verwandelt Verteidigung in unmittelbaren Gegenangriff.
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Für besonders effektive Treffer ist die Issen-Technik entscheidend: Wer den Konter genau im richtigen Moment auslöst, landet Kritschläge. Es gibt Varianten wie den Bruch-Issen zum Durchbrechen von Schutz und einen Ketten-Issen, der mehrere Gegner nacheinander trifft. Vor härteren Auseinandersetzungen lohnt es sich, Heilvorräte zu bevorraten und passende Talismane zu tragen — klassische Ressourcenverwaltung bleibt relevant.
- Release: 4. September
- Protagonist: Miyamoto Musashi als Onimusha-Träger
- Kern: Schlagabtausch aus Tempo, schweren Treffern und Timing-basierten Kontern
- Sammel-Mechanik: farbige Seelen (Lebens-, Oni- und Verbesserungs-Effekte)
- Bosse: mehrteilige, taktische Begegnungen (z. B. Sasaki Ganryu, Rasho-gan)
- Schwierigkeitsgrade: Action- und Story-Modus verfügbar
Umgebungstaktiken und Ressourcenmanagement
Kämpfe lassen sich nicht allein mit roher Gewalt lösen. Hinterhalte, Gegner in Engpässe treiben oder die Umgebung als Waffe nutzen — etwa einen Handkarren in eine Feindesgruppe stoßen — werden belohnt. Besiegte Genma hinterlassen Seelen in unterschiedlichen Farben: rote schalten Fertigkeitsverbesserungen frei, gelbe erneuern Lebenspunkte, blaue füllen die Oni-Energie. Wichtig: diese Seelen verschwinden nach kurzer Zeit, schnelle Reaktion zahlt sich aus.
Optional eingeblendete Tastenkombinationen erleichtern spektakuläre Finish-Moves; wer Wert auf puren Actionflow legt, kann aber auf Hilfen verzichten. Das System wirkt so ausgelegt, dass sowohl Einsteiger als auch erfahrene Action-Spieler ihre Technik verbessern können.
Oni-Waffen, Spezialfähigkeiten und die Schattenseite von Wünschen
Der Oni-Handschuh öffnet spezielle Optionen: Eine Art Oni-Sicht legt verborgene Schriftrollen, versteckte Pfade und Blockaden offen. Sind die Energiemeter gefüllt, entfalten sich mächtige Oni-Künste mit verheerender Wirkung.
Zusätzliche Oni-Waffen erweitern den Baukasten: Ein fernwirkender Oni-Bogen dient nicht nur zur Bekämpfung entfernter Feinde, sondern hilft auch bei der Lösung von Umgebungsrätseln. Eine Lanze mit Feuerzauber hält Horden auf Abstand und kann Gegnergruppen in Brand setzen — nützliche Werkzeuge gegen überlegene Gegner.
Die Welt liefert außerdem dunkle, menschliche Tragödien: Wunschopfer zeigen, wie gefährlich die Verlockung sein kann. Beispiele aus dem Spiel zeigen Menschen, deren Wünsche auf grausame Weise erfüllt wurden — von bleibender Blindheit bis hin zu körperlicher Verstümmelung. Verantwortlich ist der Boss Rasho-gan, ein grotesker Gegner mit vielen Armen, der sich schnell bewegt, Lebensenergie entzieht und Spieler heranzieht, um sie zu schwächen.
Wer an einem Konflikt scheitert, kann jederzeit das Schwierigkeitsniveau anpassen: Der Action-Modus bleibt anspruchsvoll, während der Story-Modus das Erleben der Handlung in den Vordergrund rückt und die Gegnerverhalten entschärft.
Capcoms Neuauflage verbindet historische Samurai-Ästhetik mit modernen Kampfelementen und legt Wert auf taktische Tiefe. Die Mischung aus Timing-orientierten Kontern, Umgebungsinteraktion und mythischen Waffen macht „Onimusha: Way of the Sword“ zu einem Kandidaten für Spieler, die präzise Action und eine düstere, erzählerische Welt gleichermaßen schätzen.













