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Ein neuer Trailer zu Dragon Ball Xenoverse 3, gezeigt während der jüngsten State of Play Japan, signalisiert deutlich: Die Entwickler setzen stärker auf Charakterfreiheit und erzählerische Verknüpfungen mit den frühen Dragon-Ball-Jahren. Für Fans bedeutet das nicht nur mehr Gestaltungsoptionen, sondern auch Änderungen in der Story, die das Franchise in eine frühere Epoche zurückversetzt.
Bandai Namco hat im Video vor allem die erweiterten Individualisierungsfunktionen in den Mittelpunkt gerückt: Spielerinnen und Spieler können erstmals einen Cyborg als spielbaren Avatar erstellen und den Kampfstil bis ins Detail anpassen. Außerdem deutet das Material an, dass Optiken von Verwandlungsformen variabler gestaltet werden können — ein Hinweis darauf, dass Rollenspiel- und Kosmetik-Elemente stärker verschmelzen sollen.
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Was genau neu ist
Der Trailer zeigt mehrere Neuerungen, die den Ton des kommenden Action-RPGs prägen könnten. Technische Feinheiten wie Bewegungsprofile und visuelle Varianten von Transformationen treten neben größeren Änderungen wie der erweiterten Rassenwahl.

- Neue spielbare Rasse: erstmals Cyborgs als auswählbare Option.
- Rassenvielfalt: sechs Klassen verfügbar — darunter Saiyajin, Namekianer, Majin, Freezer-Clan und Erdlinge.
- Tiefere Anpassung: individuelle Bewegungsmuster, veränderbare Kampfstile und optionale optische Varianten bei Verwandlungen.
- Charakterumfang: das Spiel soll mit über 130 Figuren aufwarten (inklusive nicht-spielbarer Charaktere).
- Handlungszeitpunkt: die Story setzt im Jahr 1000 an — rund 148 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers.
- Plattformen und Termin: angekündigt für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC (Steam); Erscheinungsjahr: 2027, konkretes Datum offen.
Zur Handlung: Zurück in eine frühere Ära
Die Entwickler schicken euch in eine Vergangenheit des Dragon-Ball-Universums: Eure Figur schließt sich in West City dem sogenannten Großen Saiyajin-Trupp an und nimmt an Missionen teil, deren Ausgang von euren Entscheidungen abhängt. Das verspricht ein stärker wahlbasiertes Erzähltempo als in den Vorgängern.

Länger zurückliegende Episoden der Serie rücken zugleich ins Blickfeld. Am Ende des Trailers ist eine Szene zu sehen, die an das erste Zusammentreffen von Son-Goku und Bulma erinnert — ein Indiz dafür, dass Figuren und Ereignisse aus den Anfangsjahren der Anime-Historie eine größere Rolle spielen könnten. Die beiden früheren Xenoverse-Teile hatten diese Phase weitgehend ausgeklammert; ein Lagewechsel, der Fans überraschen dürfte.
Konsequenz für Spieler: Wer eigene Helden erschafft, bekommt tieferen Einfluss auf Spielstil und Darstellung. Das erhöht die Relevanz kosmetischer Entscheidungen und kann Multiplayer‑ und Rollenspielelemente stärker miteinander verzahnen.
Was das für die Community bedeutet
Die Kombination aus deutlich erweiterter Charakteranpassung und dem Einbezug älterer Serienkapitel eröffnet neue Möglichkeiten für Fan-Kreation und Story-Interpretation. Modder und Cosplayer dürften ebenso interessiert sein wie kompetitive Spieler, die verschiedene Kampfstile testen wollen.
Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie sich die Balance zwischen Ästhetik und Gameplay entwickeln wird: Mehr Optionen führen oft zu komplexeren Anpassungs- und Balancing-Aufgaben für die Entwickler.
Bandai Namco hat bereits Fakten geliefert, viele Details — etwa das konkrete Veröffentlichungsdatum und tiefergehende Infos zur Spielmechanik — stehen aber noch aus. Für 2027 ist die Veröffentlichung geplant; bis dahin dürften weitere Präsentationen folgen, die Klarheit über Umfang und Spielfluss bringen.
Weitere Trailer und offizielle Ankündigungen werden entscheidend sein, um zu prüfen, ob Xenoverse 3 die versprochenen Erweiterungen inhaltlich und technisch umsetzt — und ob die Rückkehr in die frühen Dragon-Ball-Jahre der Reihe neuen Schwung verleiht.













