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Bei der heutigen State of Play setzte Sony einen ungewohnten Fokus: Statt die Show mit Spielankündigungen zu eröffnen, lief ein exklusiver Ausschnitt aus dem neuen Resident Evil-Film — eine kurze, verstörende Sequenz, die deutlich macht, wie weit die Marke inzwischen über die Spielewelt hinausreicht. Für Zuschauer war der Clip vor allem wegen seiner kargen Inszenierung und der direkten Perspektive auf den Protagonisten sofort spürbar.
Der gezeigte Abschnitt folgt einem medizinischen Kurier namens Bryan, der unvermittelt in eine Nacht aus Chaos und Gewalt gerät. Körper stürzen aus dem Himmel, Gebäude stehen in Flammen, und die Kamera bleibt dicht an seiner Sicht — ohne musikalische Untermalung, was die Bedrängnis noch unmittelbarer erscheinen lässt.
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Warum die Szene auffällt
Die Sequenz verzichtet bewusst auf bombastische Spezialeffekte und setzt stattdessen auf klaustrophobische Nähe und rohe Geräuschkulisse. Das Ergebnis wirkt weniger wie klassische Monster-Inszenierung und mehr wie eine dokumentarisch anmutende Verfolgungsjagd: brutal, unmittelbar und ohne wohlige Distanz.

Laut dem kurzen Clip deutet ein brennender Wolkenkratzer im Hintergrund auf eine Katastrophe mit großem Ausmaß hin; die Inszenierung kombiniert Elemente des klassischen Survival‑Horror mit klar ausgelegter Action. Die Entscheidung, Musik komplett wegzulassen, ist ein bewusstes Stilmittel, das die Panik der Hauptfigur in den Vordergrund rückt.
Wie Fans reagieren
In den Kommentarspalten verbinden manche Zuschauer die makabren Bilder mit schwarzem Humor: Anspielungen auf bekannte Songs kursieren, während andere die rohe Tonalität loben. Insgesamt dominiert eine Erwartung, dass der Film bewusst irritieren und auf Genre‑Grenzen verzichten will.
Die Reaktionen deuten auch darauf hin, dass die Zielgruppe die Verlagerung der Serie weg von klassischen Zombie‑Narrativen hin zu einer eng fokussierten Überlebensnacht akzeptiert — oder zumindest neugierig darauf ist, wie diese Neuinterpretation im Langformat funktioniert.
- Ton: Düstere, kompromisslose Stimmung ohne Musik.
- Perspektive: Enge Kameraführung, Identifikation mit Bryan.
- Genre: Mischung aus Survival‑Horror und Actionsequenzen.
- Marketing‑Signal: Sony nutzt Gaming‑Showcase zur Cross‑Promotion des Films.
- Termine: Deutscher Kinostart ist der 17. September.
Die Entscheidung, den Clip in einer PlayStation‑Produktion zu zeigen, ist strategisch: Die Marke Resident Evil bedient eine treue Spielerschaft, die zugleich als Filmzielgruppe attraktiv ist. Solche Auftritte in Gaming‑Settings sollen Aufmerksamkeit bei genau dem Publikum erzeugen, das für düstere Genre‑Filme empfänglich ist.
Für Medien und Zuschauer bedeutet das: Die Grenzen zwischen Spiele‑Events und Filmwerbung verschwimmen weiter. Publisher und Studios nutzen Live‑Formate, um Content‑Hype zu erzeugen — ein Effekt, der sowohl die Wahrnehmung der Marke als auch die Erwartungen an Ton und Erzählweise des Films beeinflussen kann.
Ob der Clip nur ein kurzer Teaser oder ein klarer Richtungsweiser für das Letter Hollywood nimmt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Fest steht: Am 17. September beginnt in Deutschland die erste Möglichkeit, das Experiment auf großer Leinwand zu prüfen — und die gestrige State of Play hat für Gesprächsstoff gesorgt.













