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AVMs Produktfamilie rund um die Fritz!-Marke hat sich in den letzten Monaten weiterentwickelt — mit neuen Routertypen, Repeatern und Smart‑Home‑Zubehör sowie einem Update der Firmware. Für alle, die jetzt einen neuen Router, besseren Funk im Haus oder eine Smart‑Home-Zentrale suchen, erklärt dieser Überblick, welche Geräte aktuell relevant sind und warum das für die Internetnutzung zuhause sofort wichtig ist.
Was Käufer jetzt wissen sollten
Die zentrale Frage lautet: Welcher Router passt zu meiner Anschlussart? Ob DSL, Kabel, Glasfaser oder Mobilfunk — Fritz-Modelle decken alle Szenarien ab, unterscheiden sich aber deutlich bei WLAN‑Standard, Reichweite, Smart‑Home‑Funktionen und Anschlüssen. Außerdem: AVM hat die Marke offiziell auf “Fritz!” umgestellt; im Handel findet man aber noch Geräte mit altem Label.
Fritz!-Geräte aktuell: Welche FritzBox- und Repeater-Modelle sich jetzt lohnen
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FritzOS: Mehr Komfort, mehr Sicherheit
Das gemeinsame Betriebssystem verbindet die Geräte ökosystemweit. Die aktuelle Firmware (mit Zwischenkorrektur auf Version 8.22) bringt Verbesserungen bei Smart‑Home‑Integration, einen erweiterten Energiemonitor und einen neuen Leitungs‑Ausfallschutz, der bei Störungen automatisch einspringt. Kurz: Wer Sicherheits‑ und Komfortfunktionen schätzt, profitiert unmittelbar von Updates.
Auswahl auf einen Blick
Die folgende Tabelle fasst zentrale Modelle nach Einsatzzweck zusammen — praktisch, wenn Sie schnell vergleichen wollen.
| Modell | Geeignet für | Stärken | Testergebnis (ungefähr) |
|---|---|---|---|
| Fritz!Box 7690 | High‑End DSL (Supervectoring) | Wi‑Fi 7 auf 2,4/5 GHz, viele Anschlüsse | Sehr gut (≈1,3) |
| Fritz!Box 6690 Cable | Schnelle Kabelanschlüsse (DOCSIS) | Hohe WLAN‑Reichweite, starke Gesamtleistung | Sehr gut (≈1,3) |
| Fritz!Box 5690 Pro | Glasfaser + Smart‑Home | WLAN 5/6 GHz, integriertes ZigBee | Sehr gut (≈1,2) |
| Fritz!Box 4060 | Externe Modems / Glasfaser mit separatem ONT | Drei Funkeinheiten, DECT‑Basis, Mesh‑Funktionen | Sehr gut (≈1,3) |
| Fritz!Box 7530 AX | Kompakte Haushalte, Preisbewusste | Gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis, Wi‑Fi 6 | Gut (≈1,7) |
Warum die Unterschiede praktisch relevant sind
Ein Router für Kabelanschluss bringt ein integriertes Kabelmodem mit, Glasfaser‑Modelle bieten oft mehrere Frequenzbänder und Smart‑Home‑Funktionen, während reine LAN‑Router (ohne Modem) ideal sind, wenn ein Provider‑Modem bereits im Einsatz ist. Fehlt die passende Ausstattung, entstehen zusätzliche Adapter‑ oder Repeater‑Kosten — oder im schlimmsten Fall bleibt die Leistung hinter der Vertragsgeschwindigkeit zurück.
Repeater und Powerline: Signale dort verstärken, wo sie gebraucht werden
Wer Probleme mit toten Funkzonen hat, sollte an zwei Lösungen denken: Repeater erweitern das WLAN per Funk, Powerline‑Adapter nutzen die Hausstromleitung. Beide Konzepte haben Vor‑ und Nachteile.
- FritzRepeater 6000: Topmodell mit drei Funkbereichen und sehr hoher Reichweite — sinnvoll für große Wohnungen.
- FritzRepeater 2700 und 3000‑Modelle: Gute Alternativen mit hohem Datendurchsatz; die AX‑Varianten bringen Wifi‑6‑Vorteile.
- FritzPowerline 1260E: Wenn Wände Repeater scheitern lassen, schafft Powerline oft Abhilfe — allerdings variieren die Transferraten stark mit der Hausinstallation.
Smart Home unter Fritz!: Wachstum mit Perspektive
Viele FritzBoxen fungieren heute als Smart‑Home‑Zentrale. AVM hat die Produktfamilie umbenannt — DECT‑Geräte laufen jetzt unter dem Namen “FritzSmart” mit Varianten für Schalter, Thermostate und Steckdosen. Durch ZigBee‑Gateways lassen sich auch Produkte von Drittanbietern integrieren. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das: ein zentral verwaltbares System ohne zusätzliche Hubs, aber auch die Verantwortung, regelmäßige Firmware‑Updates einzuspielen.
Beliebte Smart‑Home‑Elemente im Überblick:
- FritzSmart Gateway: verbindet ZigBee‑Geräte (z. B. Philips, IKEA)
- FritzSmart Energy‑Steckdosen: messen Verbrauch und erlauben Zeitpläne
- FritzSmart Control‑Serie: Taster, Sensoren und Thermostate zur Automatisierung
Telefonie, Sticks und Extras
Wer seine FritzBox als Telefonanlage nutzt, findet passende DECT‑Telefone (FritzFon) mit HD‑Voice und komfortabler Integration in das Routermenü. Für ältere Notebooks, die nur langsamere WLAN‑Standards unterstützen, bietet AVM WLAN‑Sticks als Upgrade an — praktisch, wenn Sie Geschwindigkeit und Stabilität verbessern wollen, ohne das Gerät auszutauschen.
Konkrete Kauf‑Tipps
Kurz und praxisorientiert:
- Sie haben DSL mit Supervectoring: auf ein Modell mit integriertem DSL‑Modem achten (z. B. 7690).
- Sie nutzen Kabel‑Internet: ein Cable‑Router mit DOCSIS 3.1 ist die beste Wahl (z. B. 6690).
- Glasfaser‑ONT ist separat: Router ohne Modem (4060) sparen Kosten und bieten oft bessere Mesh‑Funktionen.
- Smart‑Home‑Integration wichtig? Geräte mit ZigBee oder entsprechender Gateway‑Unterstützung bevorzugen.
- Alte Hardware im Haus? Repeater oder Powerline können Lücken schließen — prüfen Sie aber vorab die baulichen Voraussetzungen.
Die Fritz!-Familie bleibt in Bewegung: Neue WLAN‑Standards, Firmware‑Updates und Smart‑Home‑Funktionen sorgen dafür, dass sich eine gezielte Auswahl lohnt — vor allem wenn Sie maximale Geschwindigkeit, stabile Telefonie oder eine zentrale Smart‑Home‑Steuerung erwarten. Prüfen Sie bei der Bestellung stets, ob das Modell zur Anschlussart Ihres Providers passt und ob grundlegende Features (Modemtyp, DECT, ZigBee, Anzahl LAN‑Ports) Ihren Bedürfnissen entsprechen.












