Pioneer XDJ-RX

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Pioneer XDJ-RX
Pioneer XDJ-RX

Mit dem XDJ-RX geht Pioneer ganz neue Wege. Somit gibt es zumindest eine große Neuigkeit von Pioneer schon ein paar Tage vor der NAMM Show 2015. Es handelt sich um einen Stand-Alone USB Controller, welcher über den Pro-DJ-Link verfügt und zudem noch zwei Analoge Signale zulässt – bedeutet das man noch zwei Turntables oder CDJs anschließen könnte.
Weiter ist der kleine Alleskönner in der Mixer Sektion mit 4 Color-FX Effekten ausgestattet und verfügt zudem noch über einen sepparaten Effekt-Kanal wie man ihn von den DJM Mischpulten kennt.

Pioneer XDJ-RX
Pioneer XDJ-RX

Die zwei Decks kommen in einem typischen Pioneer Layout, jedes Deck hat zudem 4 Pads über welche sich wahlweise Hot-Cues, Loops oder der Loops Slicer steuern lässt. Darüber hinaus kann man Loops manuell setzen, laden und wie bei den großen CDJs auch auf das USB Medium speichern. Zudem ist der Slip-Mode an Board und die Decks können über die Beat-Sync tasten synchronisiert werden. Die Jogs erinnern sehr stark an die der aktuellen DDJ-SX Serie und werden wahrscheinlich nicht die volle Größe der CDJs haben. Der Pitch ist etwas unterhalb der Jogs angebracht, dadurch kommt man beim Scratchen nicht in Konflikt damit (hatte ich beim DDJ-SX2 bemängelt), der Pitchbereich ist in CDJ übliche 6 – 10 -16 % aufgeteilt und kann zudem im Wide-Modus 100 % erreichen.

Besonders für mich als mobilen DJ finde ich es toll das es noch zwei extra Mikrofon Kanäle gibt, einer mit XLR und der zweite mit 6,3 mm Klinke Anschluss. Ferner kann man Master mit XLR Ausgang und den Booth mit 6,3 mm einzeln regeln. Zudem gibt es einen Zweiten Master Ausgang mit Cinch Anschluss, somit kann zu Hause über die Heim-Stereo-Anlage geübt werden. Die Kopfhörer werden auf der Oberseite im Mixer Bereich geregelt, der Anschluss dafür ist jedoch an der Vorderseite links zu finden. Gut das keine Bedienelemente an der Front sind, somit passt das Gerät nachher besser in ein schönes Case.

Pioneer XDJ-RX
Pioneer XDJ-RX

Über einen zweiten USB Anschluss und einer internen Soundkarte lässt sich der Mix on-the-fly auf einen USB Stick aufnehmen.
Das große farbige Display oben in der Mitte soll dabei die nötige  Übersicht schaffen, so das auch zwei Decks mit den nötigen Informationen zu sehen sind.

Preislich soll der Pioneer XDJ-RX bei 1,799 USD liegen, mal schauen zu welchem Kurs er in Deutschland dann angeboten wird. Beim Händler kann man ihn wahrscheinlich ab Ende Februar bekommen.

Mein erstes Fazit: Darauf haben bestimmt viele gewartet, ein Controller / Stand-Alone System mit einem eingebauten Mixer in DJM Qualität und Effekten. zudem voll Rekordbox fähig und mehrere Cue Punkte. Die Master Ausgänge sind auf Profi-Standard, somit auch kein Problem wenn man im Club oder auf einer großen PA spielt. Das die heutige DJ-Generation auf CD-Laufwerke verzichten kann wurde breits beim Pioneer XDJ-1000 gezeigt und hier weiter ausgebaut.
Ob dieser Media-Player nachher mit einer Software wie Traktor, Serato oder VDJ kompatibel sein wird ist mir erstmal schnuppe, als Stand-Alone-Gerät hat mich der XDJ-RX auf den ersten Blick voll überzeugt!

Ich bin gespannt was für Neuigkeite diese Woche mit der NAMM Show 2015 kommen.

Pioneer Webseite zum XDJ-RX

 

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Jan Schmidt

Jan Schmidt

Herr Schmidt bei Müller & Schmidt
Bin der Autor und Gründer von Deejay-Basics.de.
Selbst stehe ich seit 2001 im mobilen Bereich hinter dem DJ-Mischpult, hauptberuflich jedoch Wirtschaftsingenieur. Deshalb mein großes Interesse an der Technik und technischen Spielereien rund um das Thema DJing. Speziell die Grundlagen liegen mir am Herzen.
Mit meinem Kumpel Patrick habe ich 2014 ein neues DJ-Projekt unter dem Namen "Müller & Schmidt" gestartet.
Jan Schmidt

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2 Gedanken zu “Pioneer XDJ-RX”

  1. Es fehlen große 1 TB SSD Festplatte, grosses Display für Track Suche zB nur über Cover, Touchscreen, sowie Passwortschutz für USB Sticks. Kann der Player High Resolution 24bit/96khz? Falls nicht – ein Muss für die Zukunft. Ausserdem 4 Kanäle Mininum. Weiterhin statt drei EQ bitte 4 oder 5 EQ. DANN wäre es die Zukunft.

  2. Wer das nötige Kleingeld hat kann sich dazu noch zusätzlich eine externe SSD kaufen, wobei ich da 1TB für etwas übertrieben halte – evtl. was für Leute die ausschließlich mit WAV arbeiten. Die SSDs laufen ja auch richtig flott an den CDJs, da merkt man den Unterschied zur normalen Festplatte und USB Sticks eindeutig.
    Die Wiedergabe der Player ist von Pioneer mit 44.1 kHz bei 24 bit angegeben.
    Das Display halte ich für ausreichend, selbst habe ich noch die alten CDJ-900 (keine Nexus) im Einsatz welche mir genügen. Die Suche gelingt auch ohne Probleme, mehr als 3-4 Buchstaben muss man ja eigentlich nicht eingeben. Natürlich ist es bequemer mit Tastatur und größerem Display, alles eine Frage der Gewohnheit.
    4-5 Eqaulizer Bänder halte ich für DJ Zwecke persönlich für übertrieben. Das A&H teilweise mit 4 Bändern kommt ist schon ungewöhnlich, für elektronische Musik jedoch gut zu gebrauchen.Beim XDJ-RX irritiert es mich noch das EQ und ISO (Isolator) angeschrieben ist. Ob man die Funktion switchen kann?
    4 Kanäle wären zwar schön, zwei reichen mir persönlich aus solange keine Live-Mashups im Spiel sind. Im Notfall könnte man noch den Mikrofon Kanal zweckentfremden.

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